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Newsletter 01-2018

Kremer Pigmente

Sodalith

Chemische Zusammensetzung: Na8Al6Si6O24Cl2


Synonym für Sodalith: Glaukolith (Glaukos [griech.] = heller Glanz des Himmels, des Meeres, des menschlichen Auges)



Der Name Sodalith entstand in Anlehnung an die chemische Zusammensetzung (Na-Gehalt) des Minerals. Sodium, weil  das Element Natrium ursprünglich aus der Soda isoliert worden war (1810, Th. Thomson, engl. Chemiker). Das meist farblose, seltener gräuliche, bläuliche oder blauschwarze Mineral wurde als Schmuckstein und gelegentlich für kunstgewerbliche Arbeiten verwendet. Wegen seiner - verglichen mit Lasurit - Seltenheit wurde Sodalith in der Malerei kaum verwendet. Die reichen Vorkommen in den Alkalipegmatiten Grönlands wurden erst entdeckt, als Lapislazuli als Pigment bereits "ausser Mode" war. Sodalith weist nämlich vergleichbare Eigenschaften und eine ähnliche chemische Zusammensetzung wie Lapislazuli auf. Zwar ist es sehr viel blasser als dieser, allerdings auch wesentlich günstiger. Die blaue Farbe von Sodalith entsteht wie bei Lapislazuli durch negativ geladene Schwefelionen. Sodalith ist eine Gruppenbezeichnung für eine Reihe von Mineralien ähnlicher chemischer Zusammensetzung und gleicher Kristallstruktur. Bedingt durch die Vielzahl der Mineralien sind auch die Farbtöne sehr verschieden.



Sodalith gehört zur Gruppe der Feldspatvertreter. Diese "vertreten" Feldspäte in SiO2-ärmeren Gesteinen z.B.: vertritt Leucit K[Al/Si2O6] den Orthoklas K[Al/Si3O6]. Sie Kristallisieren demzufolge aus Magmen mittleren bis niedrigen SiO2-Gehalts und erscheinen hier neben weiteren Feldspatvertretern (Leucit, Nephelin, etc.). Sodalith findet sich in Alkaligesteinen und deren Pegmatiten, teilweise gesteinsbildend in vulkanischen Gesteinen und vulkanischen Auswürflingen z.B.: in Phonolithen, Tephriten und in Leucit-reichen Vulkaniten, kontaktmetamorph in Kalkstein auf Klüften in Form guter Kristalle. Geografisch findet sich Sodalith häufiger als Begleiter und Vertreter des Nephelins in Syeniten von Siebenbürgen, in Kanada, Norwegen, Portugal, am Vesuv und am Laacher See sowie in Russland. Die Steine von Kremer Pigmente kommen aus Brasilien.

 

Rezept: Holzbehandlung im Innenbereich

z.B. für Fenster, Möbel und andere Holzoberflächen



Zutaten:

1 Teil #73500 Walnussöl, raffiniert

2 Teile #70460 Shellsol® T



Verarbeitung:

1 Teil Walnussöl raffiniert (#73500) und 2 Teile Shellsol® T (#70460) mischen. Lösung mit Lappen auftragen, nach einer Stunde den Überschuss wegnehmen, am nächsten Tag wiederholen. Alle 2 - 5 Jahre regelmässig wiederholen.



Hinweis:

Achtung: Selbstentzündung von trocknenden Ölen! Ölgetränkte Lappen etc. dürfen nur in geschlossenen Metalleimern aufbewahrt werden. Nachdem die Lappen ausgebreitet an der Luft getrocknet wurden, können sie ohne Gefahr entsorgt werden.

 

Sonderverkauf: "Feine farbige Glasmehle"

Glasmehle werden aus intensiv gefärbten Glasbrocken gemahlen. Die opaken Glasbrocken erscheinen in voller Farbigkeit im Brocken. Die transparenten Gläser erscheinen mehr oder weniger dunkel, ohne intensives Zeigen der Farbigkeit. Das aus diesen Glasbrocken gemahlene Pulver erscheint unterschiedlich gefärbt, je nach Partikelgröße. Je gröber die Partikel sind, desto dunkler und voller erscheint der Farbton, während ganz feines Glasmehl einen verstärkten weißlichen Anteil zeigt.

Das in 5 Stufen abgesiebte Glasmehl zeigt einen ähnlichen Farbverlauf wie Pigmentfarben aus kristallinen Farbkörpern aus der Natur. Die Lichtechtheit aller Farbgläser ist mit der Lichtechtheit von Erdfarben direkt vergleichbar, also ganz außerordentlich gut. Die Farbgläser eignen sich für alle bekannten Bindemittel wie Öl, Acryl, Kalk und jede Art von Leim. Für Anwendungen im Außenbereich müssen Vorversuche gemacht werden.





1 kg zu je 55,00 €
(zzgl. MwSt. und Versand), solange der Vorrat reicht:



#390025 Farbglas Bleikristall, transparent, Strass > 125 µ

#390045 Farbglas Emailweiss leicht, transparent > 125 µ

#390081 Farbglas emailweiss, opak < 63 µ

#390085 Farbglas emailweiss, opak > 125 µ
#390125 Farbglas alabaster, opak > 125 µ

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#390525 Farbglas altgold, transparent > 125 µ

#390605 Farbglas opalorange gelblich, opak > 125 µ
#390641 Farbglas kaiserrot, opak < 63 µ

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#391305 Farbglas jadegrün, transparent > 125 µ

#391321 Farbglas smaragdgrün, transparent < 63 µ
#391325 Farbglas smaragdgrün, transparent > 125 µ

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#391605 Farbglas turmalin, transparent > 125 µ
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#392705 Farbglas lilarot, opak > 125 µ

#393001 Farbglas aquamarinblau, transparent < 63 µ

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#393321 Farbglas türkis, opak < 63 µ

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#393541 Farbglas stahlblau, transparent < 63 µ

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Radierlack RP

seidenglänzender, tiefschwarzer Radierlack



Schichtbildend auftrocknender, viskoser, langzeitig elastisch bleibender Lack auf Asphaltbasis, hervorragender Schutz, verhindert wirkungsvoll unerwünschtes Aufätzen an den Punkt- und Linienkanten bereits geätzter Partien. Seidenglänzend und tiefschwarz auftrocknend, verminderte Oberflächenreflexe. Beste Haftung auch nachlässig entfetteter Platten. Hoher Schutz vor Abplatzen sowie kein Verspröden beim Ätzen.



Eigenschaften und Gebrauchsanweisung

Einen Filmbeitrag mit Informationen zur Entwicklung und zur Anwendung des Radierlacks RP finden Sie hier: Anwendungsvideo



Erhältlich unter der Bestellnummer #79860 im 500 ml Gebinde.

 

CAA Annual Conference

21. - 25. Februar 2018, Los Angeles, USA

The Book and Trade Fair hosts more than 100 publishers, art materials manufacturers, and services for professionals in the field.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

art

22. - 25. Februar 2018, Karlsruhe, Deutschland

Internationale Messe für Klassische Moderne und Gegenwartskunst.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle 1, Stand S24!

Marmor Gries und Splitt

Im allgemeinen Sprachgebrauch ist Marmor die Bezeichnung für metamorphe weisse oder gefärbte Gesteine mit einem Anteil von Kalkspat von mehr als 50%. Selten ist Marmor unifarben. Fremdbestandteile verändern das ursprünglich schneeweisse Gestein zu gestreiftem, geflammtem, geflecktem, gemasertem, getigertem buntem Marmor. Eisenoxid färbt rot; feinstverteiltes Eisensulfid bläulich-schwarz; Brauneisen, Eisen- und Mangancarbonat sowie Eisenoxid bewirken gelbe und braune Tönungen, eisenhaltige Silikate (wie besonders Chlorid und Epidot) grüne Farben. Graue, bläuliche und schwarze Farbtöne können auch von eingelagertem Graphit oder Bitumen herrühren.

Solange der Vorrat reicht in 1 kg, 10 kg und 25 kg Gebinden erhältlich:

#59204 Prugna braunroter Marmor, Splitt 1,8 - 2,5 mm

#59303 Alpengrün grüner Marmor, Gries 1,2 - 1,8 mm

#59653 Marmor San Ambrogio bräunlich, Gries 1,2 - 1,8 mm