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Newsletter 06-2017

Kremer Pigmente

Gips, Gipsspat, Calciumsulfat

Gips kommt in der Natur in zwei Varietäten vor, nämlich als eigentlicher Gips, welcher 2 Mol. Kristallwasser enthält, gemäß der Formel CaSO4·2H2O, und als wasserfreie Verbindung, Anhydrit genannt. Der eigentliche Gips kristallisiert monoklin, der Anhydrit rhombisch. Die mineralische Struktur des Gipses ist sehr vielseitig; in unreinem, dichtem Gefüge bildet er als Gipsstein mächtige Gebirgszüge, z.B. am Südrande des Harzes. Neben den genannten Fundstellen im Harz findet sich Gips in Thüringen, Franken, Württemberg, Russland, Amerika, Kanada, Neuschottland und Italien. Der reinweiße gemahlene ungebrannte wasserhaltige Gips ist je nach Reinheit und Feinheit unter der Bezeichnung Leichtspat, Lenzin und Federweiß im Handel; totgeglüht führt der gemahlene Gips den Namen Annaline. Die Aufarbeitung des Gipses besteht im Aussortieren von Verunreinigungen und dem Feinmahlen. 

Verwendung:

Als Leichtspat und Annaline findet der Gips in der Farbenfabrikation als Füllstoff Verwendung. Zahlreiche Farben für Anstrich- und Dekorationsmalerei, z.B. Bleichromate, Ultramarin, Bremerblau, Chromgrün, die roten und gelben Erdfarben, Manganbraun, Farblacke usw., enthalten davon oft mehr oder minder reichliche Zusätze, welche, ohne die Farbtöne wesentlich zu beeinträchtigen, zu billigeren Produkten führen. Es ist selbstverständlich Voraussetzung, dass für diese Zwecke nur feinst vermahlenes Material verwendet wird und dass die Herstellung der Farbe möglichst mit Gips stattfindet. Denn im Falle einer mechanischen Zumischung oder Verwendung groben Materials würde man die Gipskörnchen durch die Lupe erkennen können oder beim Aufstrich mit dem Messer als weiße Streifen wahrnehmen. Dieser Verschnitt hat Malerfarben stark in Verruf gebracht. Gute Qualitäten sind frei von solchen Zusätzen.

Marienglas #11800, #11810 sieht aus wie ein Paket dünner Glasscheiben, es hat eine leichte Spaltbarkeit in Richtung der Plättchen. Diese Plättchen wurden im Mittelalter als billiger Glasersatz für Reliquienbehälter verwendet. Das gemahlene Marienglas gibt einen glimmerähnlichen Glanzeffekt in Farbe, z.B. in einer Kalkwandfarbe. Marienglas besteht aus sehr reinem Gips, der sich auch im Anstrich auf der Außenwand nur sehr langsam auflöst.

Alabaster #11840, #11850 ist eine reine Form von Gips, bei welcher in einer Kristallrichtung Durchsichtigkeit besteht, in die beiden anderen ist der Kristall undurchsichtig weiß. Aus Alabaster wurden schon im Alten Ägypten und bis heute künstlerisch wertvolle Gegenstände hergestellt.  Berühmt sind Alabastervasen und Alabasterlampen. Die Etrusker hatten eine sehr produktive Alabasterindustrie. Bis heute gibt es bei Volterra eine kleine Alabasterverarbeitung. Bei der Herstellung von Stuckmarmor erhöht ein Zuschlag von Alabasterstückchen die Glanzwirkung. Wir haben Stücke von diesem Alabaster und können daraus kleine Stücke, Sand oder Mehl herstellen. Aus den großen Stücken könnte man sogar Gegenstände schnitzen. 

Lenzin #58300 ist die Bezeichnung von gemahlenem Naturgips, welcher als Füllstoff in der Farbenindustrie verwendet wird.

Gebrannter Gips ist ein wichtiger Rohstoff in der Bauindustrie. Abform- oder Modellgips wird für verschiedene Zwecke hergestellt: Als Alabastergips #58340, #58343 zum Beispiel zum Herstellen von künstlerischen Abgüssen.

Annaline #58320 ist totgebrannter Gips. Brennt man Gips auf Temperaturen über 300 °C nimmt der Gips nur noch schlecht Wasser an und bindet nicht mehr ab.

 

Kremer Pigmente auf Pinterest

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Mondomusica

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Wir freuen uns auf Ihren Besuch in Halle 2.

 

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