| Durch Zugabe von Netzmitteln lassen sich die Pigmente leichter in das Bindemittel einarbeiten, es entstehen weniger Klümpchen. Die Ergiebigkeit wird durch die leichtere Dispergierung höher. Für Acrylfarben bieten wir 78032 Orotan 731 oder 78033 Orotan 850 an; ca. 1% für Erd- und Mineralfarben, bis 5% für schwierige Fälle. |
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| Mindestens 1 ½ Volumenteile Acryldispersion mit max.
1 Volumenteil Farbteig binden, um wischfeste Bindung zu erzielen. Die Acryldispersion kann teilweise oder ganz durch andere wässrige Bindemittel wie z.B. Tylose, Klucel, Mowiol etc. ersetzt werden. Faustregel: Man sollte nicht mehr als 2 Gewichtteile Pigment-Farbteig mit 1 Gewichtteil Bindemittel binden. |
| für nachklebende Malschichten | Plextol D 360 |
| für flexible Malschichten | Primal AC 33 |
| für harte, glänzende Malschichten | Primal AC 35, Plextol D 498, Plextol B 500 |
| für sehr harte Malschichten | Dispersion K 6 Glanz |
| für matte Malschichten | Dispersion K 6 Matt, K 52 |
| für dünne Lasuren | Mowilith DM 771 |
Die Rissbildung beruht in den meisten Fällen auf zwei Gründen:
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Die Zugabe von Verdicker bewirkt eine Erhöhung der Viskosität. Verdicker immer
ganz langsam unter gutem Rühren in die fertige Farbe einrühren. Der Verdicker Rohagit SD 15, Bestell-Nr. 76910, eigent sich auch zur Verbesserung des Absetzverhaltens. Auch gröbere Partikel wie z.B. Sand werden besser in der Schwebe gehalten. Der Verdicker ASE 60, Bestell-Nr. 76900, eignet sich besonders gut für Spachtelmassen-artige Verdickung. Beim Stehenlassen setzt sich der schwere Füllstoffanteil eventuell ab. Unproblematisch ist das Verdickungsverhalten der meisten Acryldispersionen. Sollte die Dispersion sich nicht gut verdicken lassen, kann durch Zugabe von etwas Ammoniak bis zum pH 8.5-9 die Wirkung verbessert werden. Bei Mowilith DM 771 wird dies empfohlen. |
| Körperhafter Malauftrag ist mit Farbteigen allein nicht zu erzielen. Durch Zugabe von (körnigen) Füllstoffen wie Dolomit, Calcit, Marmormehlen, Marmorsanden und Glasmehlen kann die Oberflächenstruktur verändert werden. | |||||||||||
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| Richtrezeptur für Acrylfarben | |||||||||||
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| Das Pigment wird mit der Mischung der Dispersion und den anderen Komponenten angeteigt, bei Bedarf Wasser oder Mowiol-Lösung zugeben, gewünschte Konsistenz einstellen. Mowiol 4 - 98 15%ig in Wasser dient als Verzögerer für die fertige Acrylfarbe. | |||||||||||
| In vielen Farbtheorien werden drei Grundfarben - gelb, rot und blau - benutzt, um
daraus Mischungen zu erstellen. Eigentlich kann man mit dieser Farbvorstellung hauptsächlich drucken, d.h.
ganz dünne Lasuren im Raster-Punkt-Druck neben- und übereinander im Auge zu Farbmischungen zusammensetzen. Mit Pigmenten in Bildschichten gelingt diese Mischung nur sehr eingeschränkt, jedes Pigment hat eine einzigartige Farbwirkung. Mischungen entwickeln sehr spezielle Eigenscahften. Dies macht den Reichtum der Farbauswahl mit Pigmenten aus, im Gegensatz zu der Beschränktheit der meisten Druckverfahren. Für die Erklärung des Dreifarb-Druckes und der gängigen Farbtheorien im Unterricht ist die Verwendung von 3 Primärfarben üblich. Mit diesen Theorien lassen sich die Eigenschaften von Licht und Farbe leichter beschreiben als mit einer praktischen unendlichen Zahl von verschiedenen Farbtönen. |
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| Primärgelb | 23310 Permanentgelb mittel in Pulver | ||||||||||
| 28120 Permanentgelb mittel Farbteig in Wasser | |||||||||||
| Primärrot | 23290 Permanentrot Neutralrot in Pulver | ||||||||||
| 28490 Permanentrot Farbteig in Wasser | |||||||||||
| Primärblau | 23050 Heliogenblau in Pulver | ||||||||||
| 28900 Heliogenblau Farbteig in Wasser | |||||||||||
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| Mit diesen drei lasierenden Ausgangspigmenten lassen sich höchst lichtechte
Farbkreise gestalten. Wollte man diese Reihe noch mit Grün erweitern, könnte man eine Mischung aus 44100 Kobaltgrün mit 23010 Heliogengrün gelbstichig (29050 Heliogengrün gelbstichig Farbteig) dafür benutzen. | |||||||||||