Fussboden-Ölanstrich



Der rohe Fussboden wird mit Schleifpapier trocken vorgeschliffen. Späne und Schleifmehl werden abgesaugt. Der Boden wird mager mit Fussbodenöl eingestrichen. Nach ½ Stunde wird der Überschuss mit einem Lappen abgenommen. Nach 36-48 Stunden wird mit Spänen, Stärke "0" oder mit 80er Schleifpapier abgeschliffen, der Schleifstaub abgenommen und ein zweites Mal dünn mit Fussbodenöl gestrichen. Nach ½ Stunde wird der Überschuss abgenommen und nach 2 Tagen schlussgeschliffen.

Für das Fussbodenöl gibt es verschiedene Möglichkeiten:

Soll der Fussboden durch den Ölanstrich möglichst wenig dunkler werden, sollte man Walnussöl raffiniert, anstatt Leinöl oder Leinölfirnis benutzen.

Verbrauch:
ca. 25 ml Öl/qm für einen Anstrich rohes, gehobeltes, normal saugendes Holz.

Reinigung:
traditionell werden diese geölten Fussböden mit Marseiller Seife gepflegt. 1 Esslöffel Marseiller Seife wird in in Eimer heissem Wasser aufgelöst, der Fussboden wird damit aufgewischt.

Fussbodenölfarbe hellgrau

Diese Fussbodenölfarbe hellgrau besteht aus Zinkweiss - Schiefermehl - Leinöl.

Diese Ölfarbe ist für den Gebrauch als Fussbodenölfarbe entwickelt.

Die Ölpaste wird vor Gebrauch mit einem Ölfarbenverdünner wie zum Beispiel Balsamterpentinöl oder Siedegrenzbenzin auf Streichfähigkeit verdünnt.

Der Untergrund muss trocken, staubfrei und für Ölfarbenanstriche geeignet sein, empfehlenswert ist eine Grundierung mit Halböl - Leinölfirnis mit Lösemittel Balsamterpentinöl oder Siedegrenzbenzin 1:1 gemischt.

Der Auftrag erfolgt in zwei Schichten. Die erste Schicht soll etwas dünner als die zweite Schicht sein. Nach dem Auftrag der ersten dünnen Schicht soll der Auftrag der zweiten Schicht erfolgen, wenn die erste Schicht getrocknet ist, im Regelfall nach 2 Tagen.