30 JAHRE KREMER PIGMENTE


Aktuelle Kurse bei Kremer Pigmente in der Farbmühle


Pigmente aus der Natur

Die Verwendung von Pigmenten aus dem Naturreich ist wohl der Anfang aller Malfarbe. Viele der Naturpigmente gibt es in großer Menge als Ocker oder Grüne Erden. Manche Farben aus dem Mineralreich sind etwas besonderes, so sind Malachit und Azurit die ältesten grünen und blauen Farben im alten ägyptischen Königreich. Auch die minoischen Malereien sind mit Azurit und Malachit gemalt worden. Neben den „grossen“ allgemein bekannten Mineralpigmenten gab es noch eine Vielzahl von „kleinen“ Pigmenten, mit geringerer Bedeutung.
Im Frühjahrsbeiblatt 2007 stellen wir Ihnen ein kleines Sortiment historischer Pigmente aus unserem Angebot vor:
Neben den schon genannten Malachit und Azurit gibt es eine Vielzahl von kupferhaltigen Mineralien, welche in der Malerei des Mittelalters und des Altertums benutzt wurden. Manche der Kupferpigmente haben Ihre Hauptverbreitung außerhalb Europas. Malachit kann sich auf verschiedene Weise bilden, meistens ist es massiv knollig gewachsen. Dieser Malachit wird von uns als

Malachit natur in verschiedenen Korngrößen, gewaschen und mit dem Verfahren von Michael Price stabilisiert, angeboten.
10300 Malachit natur, 0-120 μ
10310 Malachit natur, 0-80 μ, extra fein
10341 Malachit MP gröber, 100 -125 μ
10343 Malachit MP mittel, 80-100 μ
10344 Malachit MP fein, 63-80 μ
10345 Malachit MP extra fein, feiner 63 μ
Neben Malachit in Knollenform gibt es noch eine fadenartige Qualität von Malachit. Dieser Malachit entsteht wohl durch Ausfällen des Kupfers mit Kohlensäure aus Süßwasser. Die Pigmentteilchen des Faser-Malachits sind farbintensiver als die aus den Knollen:
103600 Faser - Malachit 0-120 μ
103601 Faser - Malachit 0-80 μ
Ein spezielles Malachit aus Algerien ergibt ein sehr brillantes grünes Farbpulver. Das Pigment verhält sich anders als die sonst bekannten Malachite, insbesondere lässt es sich viel schöner zu einer Malfarbe verarbeiten als die anderen Sorten. Die kleinen Kristalle dieses Malachits sind besonders gleichmäßig groß. Dieses Malachit ist nicht nur sehr leuchtend grün sondern auch preiswert.
103700 Malachit arabisch 0-120 μ
103701 Malachit arabisch 0-80 μ
Die weiteren Sorten nach MP sind in Vorbereitung. Malachit ist ein basisches Kupfercarbonat, Cu2(CO3)(OH)2, daneben gibt es auch ein
blaues basisches natürliches Kupfercarbonat, Cu3(CO3)2(OH)2, das Azurit. Die Farbigkeit der kleinen Azurit-Pigmentteilchen hängt sehr
stark davon ab, ob die Teilchen gleich groß sind, und welche Form die Oberfläche hat. Durch das Verfahren von Michael Price kann man die
Oberfläche der kleinen Pigmentteilchen polieren, und die verschieden grossen Teilchen ergeben dann verschiedene brillante Farbtöne.
10201 Azurit MP extra dunkel, gröber, 100-125μ
10203 Azurit MP extra dunkel, 80-100 μ
10204 Azurit MP dunkel, 63-80 μ
10206 Azurit MP hell, 38-63 μ
10207 Azurit MP himmelblau hell, feiner 38 μ
10208 Azurit MP exclusiv, feiner 38 μ,
aus besonders ausgesuchten blauen Azurit-Kristallen
Man kann die Azurit und Malachit Pigmentteilchen auch mit einem speziellen japanischen Verfahren schlämmen, dadurch erhält man eine sehr enge Korngrößenverteilung, bei welcher die Oberfläche sehr staubfrei wird. Die Schlämmung erzeugt Pigmentteilchen welche leuchtender als die nur gesiebten Pigmentteilchen werden.
Die Japaner geben die Feinheit Nr. 8 = 50 μ, Nr. 10 = 27 μ, Nr. 12 = 14 μ, Nr. 14 = 5 μ an.
1673108 Azurit Nr.8
1673110 Azurit Nr.10
1673112 Azurit Nr.12
1673114 Azurit Nr.14
1674108 Malachit Nr.8
1674110 Malachit Nr.10
1674112 Malachit Nr.12
1674114 Malachit Nr.14
Neben den gängigen Kupfercarbonaten gibt es noch mehr natürliche kupferhaltige Edelsteine.

Chrysokoll, mit der ungefähren chemischen Formel (Cu,Al)2H2Si2O5(OH)4 * nH2O ist ein sehr harter Edelstein, welcher in einem grossen Farbbereich vorkommt. Für die Herstellung des Chrysokoll-Pigmentes eignen sich nur bestimmte ausgesuchte Qualitäten. Das Pigment verhält sich eher wie Jaspis als wie die anderen Kupferfarben.
10350 Chrysokoll, Standard 0 – 120 μ
Türkis, himmelblau, kupferhaltiger Edelstein, chemisch wasserhaltige Phosphate mit fremden Anionen der ungefähren Formel Cu(Al,Fe)6(PO4)4(OH)8 · 4 H2O. Nur wenige Sorten des Halbedelsteins eignen sich zur Herstellung eines Pigmentpulvers.
103800 Türkis himmelblau, 0 – 120 μ
103801 Türkis himmelblau, 0 – 80 μ
Atakamit, Cu2Cl(OH)3, dieses Mineral kommt nicht sehr häufig vor, ist aber doch immer wieder beschrieben worden. Obwohl es Chlor enthält, ist das daraus hergestellte Pigment ähnlich stabil wie Malachit. – Nur in kleinen Mengen lieferbar –
103900 Atakamit, 0 – 120 μ
103901 Atakamit, 0 – 80 μ
Vivianit ist ein wasserhaltiges Eisenphosphat, mit der ungefähren chemischen Formel Fe3 2+(PO4)2·8H2O. Vivianit entsteht als Verwitterungsprodukt von Zähnen und Knochen in Mooren in der Gegenwart von Eisen, oder als Verwitterungsprodukt von Schwefeleisenerzen in der Gegenwart von Phosphaten. Die glasartigen dünnen grünlichen Scheiben sind praktisch durchsichtig, erst beim Mahlen entsteht durch Wasseraufnahme das weiche blaugraue Pigment. Das Pigment ist verwendbar in wässrigen Bindemitteln und Kalk. Wieder lieferbar.
104000 Vivianit, 0 – 120 μ, plättchenförmig
Sodalith ist eine dem Lapis Lazuli ähnliche Verbindung. In den Gerüstkäfigen des Sodalith, den sogenannten Zeolitstrukturen, kann Schwefel gebunden sein. Dieser Schwefel färbt wie auch im Lapis Lazuli den Kristall blau.
104200 Sodalith, 0 – 120 μ
104201 Sodalith, 0 – 80 μ
Durch Schlämmen mit dem japanischen Schlämmverfahren werden noch schönere fliederblaue Pigmente erzeugt.
1673908 Sodalith Nr.8, ca. 50 μ
1673910 Sodalith Nr.10, ca. 27 μ
1673912 Sodalith Nr.12, ca.14 μ
1673914 Sodalith Nr.14, ca. 5 μ
Vesuvianit ist ein erstmals im Vesuv in Italien gefundenes komplexes Silikat. Die chemische Zusammensetzung ist etwas variabel, Ca10(Mg,Fe)2Al4(SiO4)5(Si2O7)2(OH)4, eine violette Qualität bieten wir als sehr klares brillantes Violett an.
10450 Vesuvianit, violett 0 – 120 μ
Cavansite, ein Calcium-Vanadiumsilikat aus Indien, aus der Gegend von Poona, ist ein sehr rein in Nadeln kristallisierendes himmelblaues Mineral. Ob dieses Mineral jemals in Europa verwendet wurde entzieht sich unserer Kenntnis, allerdings sehen manche Moghul – Miniaturen so aus, als ob dieses klare himmelblaue Pigment verwendet worden sein könnte.
– Nur begrenzt in kleinen Mengen lieferbar –
104602 Cavansite, extra fein gemahlen0 – 40 μ
Amazonit ist ein grünlich gefärbter Silikatkomplex der Formel K[AlSi3O8]. Schon im alten Ägypten wurde aus Amazonit Schmuck hergestellt. Das geschlämmte Pigment hat eine sehr schöne Farbigkeit.
1674508 Amazonit Nr.8
1674510 Amazonit Nr.10
1674512 Amazonit Nr.12
1674514 Amazonit Nr.14
Tigerauge ist ein bräunlich-goldener Edelstein. Die chemische Formel ist etwa SiO2+FeOOH+(Al, Mg, Na), es gibt Tigerauge in verschiedenen Farben. Hier handelt es sich um ein braungoldenes Pigmentpulver.
1675908 Tigerauge Nr.8
1675910 Tigerauge Nr.10
1675912 Tigerauge Nr.12
1675914 Tigerauge Nr.14
Schwarzer Turmalin gibt es in sehr grossen und schönen Kristallen. Der sehr harte Turmalin Kristall ( Mohs 7,5 ) kommt in einer Vielzahl von blauen, grünen, roten, rosafarbenen, braunen oder schwarzen Varianten vor. Der schwarze Turmalin gibt ein leicht blaustichiges Grau bei Nr. 14 bis zu einem hochglänzenden Schwarz bei Nr. 8.
1676508 Schwarzer Turmalin Nr.8
1676510 Schwarzer Turmalin Nr.10
1676512 Schwarzer Turmalin Nr.12
1676514 Schwarzer Turmalin Nr.14
Weiterhin arbeiten wir daran, verschiedene besondere historische Pigmente als Rohstoff zu finden. Lange bevor die chemische Industrie mit rationalem naturwissenschaftlichen Vorgehen durch Forschung in die Lage versetzt war, Chromgelb und Molybdatrot herzustellen, gab es in der Natur starkfarbige Kristalle mit der gleichen Zusammensetzung. Auch Bleiweiß gab es schon im alten ägyptischen Reich als weißes Pigment aus dem Bleierz Cerussit.

Natürliches Chromoxidgrün gab es in Russland als „Russisch Grün“, oder Wolkonskoit. Bis zum Sommer 2007 hoffe ich auch diese Pigmente anbieten zu können.
Im heutigen Hessen gab es früher eine Vielzahl von Fundorten für Erdfarben und Rohstoffen für die Keramik. Namen wie z.B. Kannenbäckerland erinnern heute noch daran. Aus dem Gebiet der Oberen Lahn zwischen Westerwald und Taunus haben wir eine kleine Menge eines traditionellen Ockers erhalten. Leider ist das Vorkommen sehr begrenzt.

Die Erdbrocken sind hell wie sehr heller Milchkaffee, das Pigment ist fleischfarben.
 
11540 Ocker aus dem Taunus, früher wurden solche Ocker als Fleischocker für Inkarnat bezeichnet
23152 Hostapermrosa E, Restbestand, PR 122
  Besonders brilliantes Rosa
372141 Krapplack aus Wurzeln, HOFF, aus eigener Herstellung
  Brillanter dunkelroter farbstarker Ton, sehr fein gemahlen, lasierend
37391 Saftgrün aus unreifen Kreuzdornbeeren, aus eigener Herstellung
  Der dunkle Farbton ist am ehesten wie ein helles grünes Kasselerbraun zu beschreiben. Das Pigment ist lasierend, die Lichtechtheit wird zur Zeit von uns geprüft.
37394 Schüttgelb, aus reifen Kreuzdornbeeren, aus eigener Herstellung
  Das warme, dunkle volle Ockergelb wird in der leichten Lasur gelber.
Das Pigment ist lasierend, die Lichtechtheit wird zurzeit von uns
geprüft.
40611 Umbra natur hell, aus Italien
  Diese Umbra aus dem Veneto in Italien sieht fast aus wie ein dunkler gelber Ocker, ist aber eine Umbra, ermöglicht sehr interessante Nuancen für die Landschaftsmalerei.

wieder lieferbar:

31800 Sumpfkalk römisch, aus Neapel, dispergiertes Weißkalkhydrat

KREMER Aquarellkasten Perlglanz

881005
Aquarellkasten Perlglanzpigmente, 14 ganze Näpfchen, schonend aus Gillot’s 75,00
Aquarellfarbenmalmittel und folgenden Pigmente hergestellt:
500008 Perlglanz Silber -B-   505208 Perlglanz Chroma Lila -C-
501108 Perlglanz Colibri Star-Gold -B-   506208 Perlglanz Chroma Grün -C-
501808 Perlglanz Colibri Royalgold -B-   506508 Perlglanz MAGIC Gold, zweifarbig -C-
503208 Perlglanz Colibri -B-   506518 Perlglanz MAGIC Indian Summer,zf -C-
504008 Perlglanz Colibri Rot -B-   506528 Perlglanz MAGIC Rot, zweifarbig -C-
505008 Perlglanz Chroma Blau -C-   506588 Perlglanz MAGIC Grün,zweifarbig -C-
505108 Perlglanz Chroma Rot -C-   472508 Flammruß -A-
Die Farben sind einzeln als ganze Näpfchen erhältlich.
Die Perlglanzpigmente eignen sich unverdünnt für jede Art von Metallglanz.
Die COLIBRI – Pigmente sind deckend metallisch glänzend.
Die CHROMA – Pigmente sind transparent lasierend, farblos auf weiß, starkfarbig auf dunklem Untergrund.
Die MAGIC – Pigmente sind zweifarbig, je nach Blickwinkel sieht man verschiedene Farben.
Eine kleine Menge Perlglanz anderen Farben zugesetzt, erhöht deren Leuchtkraft.
Die Zugabe einer kleinen (!) Menge Flammruss macht die Chroma – Farben leuchtend, aus dem Perlglanz Silber wird Aluminium.

Bücher:

(Buchpreise verstehen sich inkl. 7% Mwst)

Kurt SchönburgSilicatfarbentechnik am Bauwerk

Vorteile der Silicatfarbentechnik für das neue und historische Bauwerk.
Anwendung und Ausführung von Anstrichen, Dekorationen und Wandmalereien
Silicatfarben sind umweltfreundlich und weisen im Hinblick auf Verarbeitung und Haltbarkeit erhebliche Vorteile auf. Sie setzen allerdings auch spezifische Fachkenntnisse voraus, die dieser Band dem Leser vermittelt.
Von den stofflichen Besonderheiten über die Arbeitstechniken bis hin zum Alterungsverhalten und speziellen Einsatzmöglichkeiten wie Wandmalereien spannt der Autor den inhaltlichen Bogen. Neben fundiertem Grundlagenwissen vermittelt er umfangreiche praktische Handlungsanleitungen zum Umgang mit diesem speziellen Beschichtungsstoff.

Broschiert, 160 S., DIN A5, mit zahlreichen Farbfotos und farbigen Skizzen.

Theodor Krauth, Franz Sales MeyerDie Möbelschreinerei

Th. Krauth und F. Sales Meyer beschreiben ausführlich alle Techniken und das Material des Schreinerhandwerks. In umfassender Form, aufgelockert durch viele hundert Abbildungen, wird in diesem Buch die ganze Schönheit tischlermäßig gefertigter Möbel eindrucksvoll vorgestellt. Auch für den versierten Hobbytischler ist dies ein nützliches Werk.

440 Seiten, 136 Tafeln, 276 Abbildungen, gebunden

Thomas HoppeAcrylmalerei

Die künstlerischen Techniken

Der praktische Leitfaden von Thomas Hoppe gibt einen umfassenden Einblick in die Geschichte, chemische Zusammensetzung und künstlerische Anwendung eines besonderen Farbmaterials Acryl. Ausgehend von der Grundierung über die Farbmischung bis zur Versiegelung wird die Entstehung eines Acrylbildes veranschaulicht. Zahlreiche Beispiele und eine Fülle von Abbildungen geben Aufschluss über künstlerische Malweisen wie z. B. die Spachteltechnik oder Pâtepeinture, aber auch über Pflege, Konservierung und Restaurierung von Acrylbildern. Der umfangreiche Bildteil dokumentiert neben Aufkommen und Anwendung des Materials Acryl auch die jüngere Kunstgeschichte mit zahlreichen Werken aus dem 20. Jahrhundert von Joan Miró bis Sigmar Polke.

Gebunden, 234 Seiten, mit zahlreichen, meist farbigen Abbildungen

Stefanie Gerzer – Kaadener Grün – Lagerstätte, Gewinnung und Verwendung der böhmischen grünen Erde
Jörg KlaasStudien zu Ägyptisch Grün – Bildungsbedingungen und Identifizierung der chemischen Zusammensetzung

Stefanie Gerzer – Kaadener Grün ist die Bezeichnung für eine grüne Erde, die als Pigment in Süddeutschland, Sachsen und den österreichischen Landen früher viel Verwendung fand. Sie stellt die eigentliche Böhmische grüne Erde aus dem ehemaligen Sudetenland dar. Die grüne Erde wurde im 19. und 20. Jahrhundert nahe der Stadt Kaaden in Nordwestböhmen abgebaut. Die vorliegende Arbeit gibt eine Übersicht über die Verwendung grüner Erden und die verschiedenen Grünerdelagerstätten in Europa.

Jörg Klaas – Die Bildungsbedingungen des historischen Pigments Ägyptisch Grün wurden durch 39 verschiedene Mischungsverhältnisse unter Berücksichtigung externer Faktoren wie Temperatur, Brenndauer und Abkühlzeit experimentell bestimmt. Die Zusammensetzungen der experimentell hergestellten Proben wurden mittels Röntgendiffraktometrie, Elektronenstrahlmikrosonde, Rasterelektronenmikroskopie, Raman-Mikroskopie und Lichtmikroskopie untersucht.

Broschiert, DIN A4, ca. 160 Seiten, mit Farbtafeln, Tabellen und 35 s/w Abbildungen und englischer Zusammenfassung

Claude YvelPeindre à l’eau comme les Maîtres

Après un ouvrage sur la peinture à l’huile qui fait référence, Claude Yvel répond à de nouvelles énigmes qui, depuis les origines et jusqu’à aujourd’hui, hantent chaque artiste. Toutes leurs interrogations tiennent en une seule question : en tirant parti des moyens qu’offre la nature, comment les Maîtres ont-ils réalisé les oeuvres qui sont la gloire de l’humanité ? – Pierres naturelles, plumes, encres, enluminures, liants, pigments, pastels, Claude Yvel ne laisse rien au hasard et initie son lecteur aux techniques du dessin (croquis, esquisse, ébauche) et de la peinture à l’eau (lavis, détrempe, pastel) dans le respect des règles d’harmonie. – Riche d’informations sur les matières naturelles et leurs traitements, l’ouvrage permet à tous les amateurs de retrouver les recettes des métiers perdus et de les mettre en pratique sans attendre. – Tout en couleurs, il comprend des illustrations abondantes et inédites.

Broschiert, 160 Seiten, vielen farbigen und s/w Abbildungen, Format 20,5 x 27, 5

Leonid Ouspensky and Vladimir Lossky The Meaning of Icons

The introduction into the meaning and the language of the icons by Ouspensky imparts to us in an admirable way the spiritual conceptions of the Eastern Orthodox Church which are often so foreign to us, but without the knowledge of which we cannot possibly understand the world of the icon.
A very interesting section of the technique of icon painting is followed by the main part of the book, in which both authors describe the most important types of icons.

The section of subjects made in order to reveal the main features of Orthodox iconography was naturally limited to the examples available outside of Russia. But this not in the least diminishes the value of the book; on the contrary, it led to the reproduction of many beautiful icons which had never been published before or had been unknown to wider public. A considerable number of museums and private collectors in Europe and America spontaneously placed their collections at the disposal of the authors.

Paper bound, linen-cloth, 160 pages, drawings, 13 b/w and 51 full color plates.
 

Kremer Pigmente
GmbH & Co. KG
Hauptstraße 41 - 47;
D-88317 Aichstetten/Allgäu
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