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Newsletter 05-2020



Kremer Pigmente

Aquarellkasten Blau

Blau ist mit Abstand die beliebteste Farbe, sowohl bei Frauen als auch bei Männern und war für viele Jahrhunderte eine der kostbarsten Farben. Lapislazuli ist das wohl berühmteste Blau des Altertums bis hin in die Neuzeit. Schon die alten Ägypter und die Kelten haben lange vor den Römern und Germanen die Schönheit dieses Halbedelsteins schätzen gelernt. Indigo musste auf langen Seewegen über Indien nach Europa gelangen - Blaue Stoffe galten als Ausdruck für Reichtum und Wohlstand. Heute wird die Blue Jeans überall auf der Welt getragen und feiert ihren Siegeszug. Ein ganz neues, leuchtend rein blaues Pigment ist YInMn-Blau, das die bisherigen Farbbereiche durch seine Reflektion im Infrarotbereich grundsätzlich erweitert.
 
Aus diesen ganz unterschiedlichen Pigmenten stellt Kremer Pigmente mit dem Blauen Aquarellkasten ein Medium zum Malen mit reiner Farbe vor.  Die 14 Aquarellfarben werden nach alten Rezepten in aufwändiger Handarbeit aus historischen und modernen Pigmenten in der Farbmühle in Aichstetten hergestellt. Höchste Qualität bei der Verarbeitung der reinen Materialien gewährleisten eine außergewöhnliche Leuchtkraft der Farben. Die Pigmente werden mit dem Kremer Aquarellmalmittel auf Basis von Gummiarabikum gebunden. Dieses natürliche Baumgummi wird aus Akazienarten Nordafrikas gewonnen. Es kann einfach mit Wasser gelöst werden.

#881044 Kremer Aquarellkasten Blau14 Aquarellfarben

 

 

 

Der Kremer Aquarellkasten Blau enthält folgende Pigmente:

Bremer Blau
Bremer Blau ist ein künstliches Kupfercarbonat. Zwischen dem 15. und 17. Jahrhundert wurde es als Ersatz für das teurere und zum Teil schwer beziehbare Azurit in der Malerei verwendet. Bremer Blau hat einen etwas grünlicheren Farbton als natürliches Azurit und einen sehr viel gleichmäßigeren Farbauftrag.
 
Azurit
Azurit wurde bei den Ägyptern schon 2500 v. Chr. verwendet. Heute kommen die meisten Azurite entweder aus der Wüste Tsumeb in Namibia, aus Nordmexiko oder den Südstaaten der USA. Azurit bildet hoch transparente, tief blaue Kristalle. Je reiner und größer die Kristalle sind, desto tiefer und dunkler erscheint die Farbe. Mahlt man die beste Qualität Azurit ganz fein, erhält man ein ganz helles, himmelblaues Pulver.
 
Lapis Lazuli
Lapis Lazuli gehört zu den ältesten Schmuck- und Pigmentrohsteinen überhaupt. Im alten Ägypten ist Lapis Lazuli häufig vorkommend. Im Mittelalter wurde Lapis Lazuli wegen des besonders hohen Preises nur für die aller hochwertigsten Bilder benutzt. Besonders berühmt wurde die Anwendung von Lapis Lazuli für das Blau der Marienmäntel in der romanischen und gotischen Kunst. Das teuerste Lapis Lazuli Pigment, Fra Angelico Blau, ist ein tief dunkelblaues, zäh-hartes Mineral, dass von einer einzigen Fundstelle im Norden Afghanistans (Sar-e-Sang) kommt. Weitere Fundstellen sind in Chile, am Baikalsee, auf den Buffin-Island und in den USA. Wegen des hohen Preises des Rohsteins wird das Pigment in einer Vielzahl von Farbvariationen hergestellt.
 
Indigo
Indigo ist ein organisches Pigment mit schwärzlichblauem, etwas stumpfem Farbton. Die Pflanzen, aus denen Indigo gewonnen werden kann, sind in vielen Teilen der Welt zu finden. Die namensgebende Pflanze, Indigofera tinctoria L., stammt aus Indien. Als Künstlerpigment wurde Indigo in römischen Malereien aus dem 1. Jahrhundert n. Chr., in Frühmittelalterlichen Miniaturen, sowie in Gemälden aus allen Epochen der europäischen Staffelmalerei nachgewiesen. Die ältesten Nachweise jedoch stammen aus Ausgrabungen und wurden auf 3000 v. Chr. datiert. Der echt indische Indigo hat einen typischen Eigengeruch.
 
Ultramarinblau
Bis in die Anfänge des 19. Jahrhunderts war Ultramarinblau ein ausgeprägtes Luxusprodukt, das nach alten Rezepturen aus dem Halbedelstein Lapis Lazuli gewonnen wurde. Seit 1829 werden Ultramarinpigmente auch synthetisch gewonnen: durch langwieriges Brennen von Kaolin, Quarz, Soda, Glaubersalz und Schwefel, sowie Kohlenstoff als Reduktionsmittel. Je nach Dauer und Temperatur des Brennvorganges lassen sich unterschiedliche Farbnuancen erzielen. Ultramarin ist berühmt für seinen charakteristischen leuchtend blauen Farbton. Physikalisch betrachtet handelt es sich dabei um jenes Blau, welches am äußersten kurzwelligen Ende des Farbspektrums zu finden ist. Je mehr sich die Farbe dem Ende des sichtbaren Spektrums annähert, desto dunkler erscheint sie.

Pariserblau
Um 1704 entdeckte ein Mann namens Diesbach in Berlin, wie man aus Eisensalzen und Rinderblutabfällen eine schöne blaue Farbe herstellen kann. Seither kam dieses Pigment unter verschiedensten Namen in den Handel, wie etwa Pariserblau, Miloriblau, Preußischblau oder Berliner Blau.
 
YInMn-Blau
YInMn-Blue ist die jüngste der großen neuen Pigmententdeckungen. Das Mischoxidpigment aus der sehr teuren seltenen Erde Yttrium (Y), dem äußerst seltenen Halbmetall Indium (In) und Mangan (Mn) hat eine eher komplexe chemische Zusammensetzung. Bis heute wird dieses neue Pigment nur in kleinen Mengen hergestellt. In ganz genau definierten Zyklen von Reaktionen bei sehr hohen Temperaturen entsteht ein leuchtendes blaues Pigment, welches so farbrein im Farbkreis bisher nicht zugänglich war, zwischen Ultramarinblau und Kobaltblau dunkel. Durch seine Reflektion im Infrarotbereich erreichen die Mischfarben mit YInMn-Blue ganz neue Farbbereiche.
 
Zirkon-Cölinblau
Chemisch ist Zirkon-Cölinblau eng mit Praseodymgelb verwandt. Während beim Praseodymgelb das farblose Zirkoniumsilikat durch den Einbau von Praseodym gefärbt wird, erzeugt das chemische Element Vanadium hier die Blaufärbung. Zirkon-Cölinblau hat einen sehr weichen türkisstichigen Farbton, ist ganz leicht gebrochen und für ein Blaupigment ziemlich hell. Die Nuance dieses Pigments ist sehr schwer mit konventionellen Pigmenten zu imitieren.
 
Kobaltblau
Die chemische Bezeichnung für klassisches Kobaltblau, früher auch Thénardsblau (nach seinem Erfinder) benannt, lautete früher Kobaltaluminat. Heute fasst man Kobaltblau als Kobalt-Aluminium-Mischoxid auf. Kobaltblau wird durch Glühen von Tonerde und Kobaltphosphat gewonnen. Durch Variierung der Komponenten, Dauer des Brennvorganges bei der Herstellung und anderer Faktoren kann eine Vielzahl von Tönungen erzielt werden.

Neue Reisepinsel

Die Reisepinsel eignen sich ideal für Aquarellanwendungen und alle wasserverdünnbaren Medien. Durch die runde, sehr dünne Spitze können feinste Details gemalt werden. Zudem zeichnen sich diese Pinsel durch eine äußerst hohe Flüssigkeitsaufnahme und eine ausgezeichnete Formbeständigkeit aus. Die Metallhülse dient als Transportschutz oder Pinselstiel (Metall-Umsteckgarnitur).

#85003904 - 08 Reisepinsel Meisterklasse S
Gr. 4: Haarl. 17 mm, Ø 3,4 mm
Gr. 6: Haarl. 20 mm, Ø 4,3 mm
Gr. 8: Haarl. 23 mm, Ø 5,5 mm
 
#85004002 - 08 Reisepinsel Rotmarder
Gr. 2: Haarl. 11 mm, Ø 2,2 mm
Gr. 4: Haarl. 15 mm, Ø 3 mm
Gr. 6: Haarl. 19 mm, Ø 4,1 mm
Gr. 8: Haarl. 22 mm, Ø 5,2 mm

C-Bond Glashärter auf Silanolbasis

C-Bond ist ein sog. NanoShield zur Härtung von Glas und für die Reparatur und Restaurierung von Haarrissen. Es stärkt verschiedenste Glasarten und erhöht die Flexibilität. Tests zeigen, dass sich die Lichtdurchlässigkeit nach der Anwendung nicht ändert. C-Bond Glashärter ist ein ungiftiges Produkt, das keinen Alkohol enthält und nahezu geruchlos ist.
 

Erhältlich unter der Bestellnummer #97255
 

Kremer Pigmente Katalog 2020/2021

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