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Färben mit Apfelbaumrinde

Autor / Quelle: Kremer


Verarbeitung:

Zum Färben mit Apfelbaumrinde werden 400% Apfelbaumrinde (#38530) drei Tage lang, mindestens aber über Nacht, in Regenwasser oder demineralisiertem Wasser eingeweicht.

Die Faser oder der zu färbende Stoff muss vor dem Färben gebeizt werden, beispielsweise mit 25% Kalialaun (#64100) und 6% Soda (#64062).

Alaun und Soda werden in kaltem Wasser aufgelöst, die nasse Faser in die Lösung gegeben und unter Rühren zum Kochen gebracht. Die Beize 1 Stunde köcheln und dann über Nacht abkühlen lassen. Am nächsten Tag wird die Faser ausgespült.

Vor dem Färben wird die eingeweichte Apfelbaumrinde eine Stunde lang auf 40°C erwärmt, dann die Holzspäne entfernt und die vorbereitete Faser in die Brühe gegeben.
Das Färbebad sollte so viel Wasser enthalten, dass die Fasern vollständig bedeckt sind. Nun wird das Bad langsam zum Kochen gebracht, dabei wird die Faser regelmäßig gewendet und eine Stunde köcheln lassen.

Hinweis:

Die %-Angaben sind Gewichtsangaben bezogen auf das Gewicht der Faser.

Ist die Färbung nicht intensiv genug, kann die Faser noch nachnuanciert werden. Hierfür wird dem Färbebad
2% Eisen-II-sulfat (#64200) für olivgrüne bis graugrüne Färbungen
2% Kupfer-II-sulfat-5-hydrat (#64211) für braungelbe Färbungen und Ockertöne
2% Zinn-II-chlorid-dihydrat für goldgelbe Färbungen
zugegeben und das Bad noch einmal 10 Minuten köcheln lassen. Wenn das Färbebad erkaltet ist, die Faser herausnehmen und gut ausspülen, mit Seifenwasser waschen und erneut ausspülen.

Zutaten:

  • 400  % 38530 Apfelbaumrinde
  • 25  % 64100 Kalialaun
  • 6  % 64062 Soda kalzinierte
  •   65000 Wasser
  • 2  % 64200 Eisen-(II)-sulfat
  • 2  % Alternativ:
    64211

    Kupfer-II-sulfat-5-hydrat
  • 2  % 64300 Zinn (II)-chlorid-Dihydrat

Für die oben beschriebenen Verarbeitungshinweise übernehmen wir keine Gewähr. Wir empfehlen in jedem Fall die Herstellung und Bewertung von Musterflächen.