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Schwedenrot / Falunröd

In Falun waren die grössten Kupfergruben Nordeuropas. Dort gibt es noch heute im Abfall Reste von Caput Mortuum. Bei der Kupfergewinnung aus dem Erz gibt es ein violettrotes Eisenoxid als Nebenprodukt, dieses Nebenprodukt heisst Caput Mortuum. Die Schweden haben mit ihrem lokalen Pigment und den anderen in Schweden verfügbaren Materialien wie Leinöl und Roggenmehl erfolgreich seit Jahrhunderten ihre Holzhäuser geschützt. Noch heute wird Caput Mortuum auf diese Weise wie früher hergestellt. Wir bieten Caput Mortuum in verschiedenen Farbnuancen an (#48700, #48710, #48750). Das Eisenoxid (#48220) hat einen ähnlichen Farbton.

Autor / Quelle: Fa. Kremer - 2004 / 2011


Verarbeitung:

Zuerst das Wasser in einen ausreichend großen Topf geben, das Eisenvitriol einrühren, auflösen und das ganze zum Kochen bringen. Das Roggenmehl mit kaltem Wasser zu einem klumpenfreien, dünnflüssigen Brei anrühren.

Den Mehlbrei langsam in das kochende Wasser einrühren, und unter stetigem Rühren 5 min. schwach weiter kochen.
Das Eisenoxidpigment nach und nach in kleinen Portionen in die Masse einrühren, und unter stetigem Rühren weitere 15 min. simmern lassen.

Den Topf vom Feuer nehmen und das Leinöl in die Masse hinein emulgieren, hierzu das Leinöl langsam in einem dünnen Strahl unter stetigem starken rühren in die Masse einarbeiten.

Der Verbrauch liegt bei ca. 100 ml je qm je Anstrich auf glatten Oberflächen. Auf sägerauem Holz kann der Verbrauch doppelt so hoch sein!

Zutaten:

  • 18  % 48700 Caput Mortuum rötlich
  •   Alternativ:
    48710

    Caput Mortuum, dunkel
  •   48750 Caput Mortuum, violett
  •   48220 Caput Mortuum synthetisch 180 M
  • 2  % 64200 Eisen-(II)-sulfat
  • 8  % 73054 Leinöl natur, kaltgeschlagen
  • 67  % Wasser
  • 5  % Roggen 1150

Für die oben beschriebenen Verarbeitungshinweise übernehmen wir keine Gewähr. Wir empfehlen in jedem Fall die Herstellung und Bewertung von Musterflächen.