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Wandfarbe: Celluloseleim-Wandfarbe, farbig

Papier, Raufasertapete, Vinyltapeten, Glas-seidengewebe, Gipskarton, Gipsputz, Kalkputz, Kalkzementputz, Zementputz, Kunstharzputz, Dispersionsfarben. Der Untergrund muss trocken, tragfä hig und frei von Verschmutzungen sein.

Verarbeitung:

Seit jeher werden Leimfarben wegen ihrer einfachen Verarbeitbarkeit, ihres niedrigen Preises und der erreichbaren schönen, farbklaren, matten Oberfläche der Anstriche und Malereien sehr geschätzt. Die wichtigste anwendungstechnische Eigenschaft von Leimfarbenanstrichen ist ihre Reversibilität (Umkehrbarkeit). Die Leimfarbenanstriche können und müssen samt allen Verschmutzungen mit Wasser vom Untergrund vor einer Neubeschichtung wieder abgewaschen werden. Der Rückgang der Anwendung von Leimfarben in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist hauptsächlich auf den erheblichen Arbeitsaufwand des Abwaschens alter Leimfarbenanstriche vor der Anstricherneuerung zurück zu führen. Eine Anwendung von Leimfarbenanstrichen ist besonders aus ökologischen, bauphysikalischen und ästhetischen Gründen ernsthaft zu erwägen.

Celluloseleim-Wandfarbe: 400 g Celluloseleim K 300 (#63600) in 10 Liter kaltem Wasser (im Verhältnis 1:25 gelöst) unter stetigem Rühren auflösen. So lange rühren (ca. 5 Min) bis der Celluloseleim im Wasser nicht mehr aufschwimmt und über Nacht quellen lassen.

Farbige- Cell uloseleim-Wandfarbe: 10 kg Pigmente oder Pigment-Kreidemischung (z.B. Champagnerkreide #58000) in kaltem Wasser einsumpfen ( ca. 1 Liter Pigment in 0,5 Liter Wasser) . Dafür die Pigmente und den Füllstoff nach und nach in kleinen Portionen auf die Wasseroberfläche streuen und abtauchen lassen, über Nacht quellen lassen.

Am nächsten Tag die eingesumpften Pigmente mit der Celluloseleimlösung vermischen, bis die Farbe homogen ist.

Durch einen Probeaufstrich wird festgestellt, ob der Farbton in der gewünschten Weise auftrocknet. Gegebenenfalls nachtönen, da abgeleimte Pigmente - also Leimfarbe - nur noch mit Leimfarbe gemischt werden darf.

Zum Ableimen einen Volumenteil der Pigmentpaste mit einem Volumenteil Celluloseleimlösung (im Verhältnis 1:25 gelöst) innig verrühren. Zum Verdünnen auf Streichviskosität Leimwasser verwenden. Zum Herstellen des Leimwassers einen Liter Celluloseleimlösung (im Verhältnis 1:25 gelöst) mit 10 Liter kaltem Wasser verdünnen. Sehr stark saugende Untergründe werden mit Leimwasser grundiert.

Die Farbe reicht für etwa 200 qm.

Hinweis:

Bitte beachten Sie, dass sehr feine Pigmente, z. B. synthetisch-organische Pigmente einen wesentlich höheren Bindemittelbedarf haben. Bei deren Verwendung muss die Pigmentmenge bezogen auf oben genannte Rezeptur reduziert und unbedingt die Wischfestigkeit überprüft werden. Ggf. Netzmittel verwenden. Cadmiumpigmente dürfen nicht für Wandfarben verwendet werden.

Zutaten:

  • 400  g 63600 Tylose® MH 300 P2
  • 10  l Wasser - kalt!
  • 10  kg Pigment
  •   Alternativ: Pigment-Kreidemischung

Für die oben beschriebenen Verarbeitungshinweise übernehmen wir keine Gewähr. Wir empfehlen in jedem Fall die Herstellung und Bewertung von Musterflächen.