Warenkorb 0,00 €*

Wandfarbe: Kalk-Kaseinleim-Lasurfarbe

Papier, Raufaser, Glasseidengewebe, Gipskarton, Gips-, Zement-, Kalkputz, Kalkzementputz .

Verarbeitung:

Grundrezept Kaseinleimlösung: 40 g Pulverkasein (#63200), 125 ccm Wasser (kalt!), 33 g Kalk (Breikalk) (#31800).

Das abgewogene Kaseinpulver wird gleich in der Reibschale oder in einem großem Eimer mit der angegebenen Wassermenge eingeweicht und wenn möglich, an einem warmen Ort zugedeckt (!) einige Stunden stehengelassen, bis es zu einem weichen Schlamm durchgequollen ist. Das Kasein hat dann meistens alles Wasser aufgeschluckt. In der Praxis verlegt man diesen Vorgang des Einweichens gewöhnlich auf den vorhergehenden Abend. Man ist dann sicher, dass am kommenden Morgen der Quellvorgang abgeschlossen ist.

Nunmehr wird dieser Kaseinschlamm wie der frische Milchsäure gefällte Quark behandelt, also mit der angegebenen Kalkmenge aufgeschlossen. Man bekommt somit auf alle Fälle einen schönen, zähen Kaseinleim von immer gleichmäßiger Konsistenz. Dieser Kaseinleim aus Pulverkasein neigt allerdings noch rascher zum Gelieren als Topfenkaseinleim und bedarf daher der raschen Weiterverarbeitung.
Um ein Gelieren des Ansatzes zuvor zukommen, 5 Minuten nach dem Einrühren des Kalkes den Ansatz auf einen Liter Gesamtvolumen mit Wasser aufgießen, jetzt haben Sie einen Liter 4%ige Kaseinleimlösung.
Alle Kalkkaseinleime nehmen technologisch eine Sonderstellung ein, denn sie sind sogar weitgehend wetterfest!

Kalkkasein-Wand-Lasurfarbe: Für eine Lasur einen Teil des 4%igen Kaseinleimansatzes mit 4 Teilen Wasser verdünnen.

Nach gewünschter Intensität z.B. 20 - 100 g Pigmente je Liter Lasurmedium einrühren und z.B. mit einer Lasurbürste oder mit einem Schwamm auftragen.

Verbrauch auf Lehmputz ca. 150 ml je qm je Anstrich .

Verbrauch auf Kalkkasein-Wandfarbe ca. 80 ml je qm je Anstrich .

Zutaten:

  • 40  g 63200 Casein
  • 33  g 31800 Sumpfkalk
  • 125  ccm Wasser - kalt!
  • 20-100  g Pigment
  •   Lasurbürste
  •   Alternativ: Schwamm

Für die oben beschriebenen Verarbeitungshinweise übernehmen wir keine Gewähr. Wir empfehlen in jedem Fall die Herstellung und Bewertung von Musterflächen.