Rezept: Aquarellfarbe aus Aquarellmalmittel

Anwendungsempfehlung für Kremer Aquarellmalmittel (#79260). Gummi Arabicum ist das wichtigste beim Wasserfarbenmalen. Seit Jahrhunderten versuchen die Hersteller von Wasserfarben die Vermalbarkeit von Wasserfarben zu verbessern. Für die Verarbeitung von Pigmenten als Wasserfarbe kann man mit Kremer Aquarellmalmittel ganz einfach eine hervorragende Wasserfarbe machen. Kremer Aquarellmalmittel enthält Gummi Arabicum mit Honig und Glycerin als Weichmacher für beste Haltbarkeit.

Verarbeitung

Nehmen Sie einige Tropfen von Kremer Aquarellmalmittel (#79260) auf 1 - 3 Teelöffel Trockenpigment. Schritt 1: Nehmen Sie einige Tropfen von Kremer Aquarellmalmittel (#79260) auf 1 - 3 Teelöffel Trockenpigment.
Reiben Sie das Pigment in einer Reibschale... Schritt 2: Reiben Sie das Pigment in einer Reibschale...
... oder mit dem Glasläufer zu einer homogenen, klumpenfreien Paste an. Wenn sich das Pigment schlecht benetzen lässt, hilft es, etwas Ethylalkohol (#70805) oder Ochsengalle (#78087) hinzuzufügen. Die Aquarellfarbe wird vor der Verarbeitung nach Bedarf mit Wasser verdünnt. Da der Bindemittelbedarf der Pigmente sehr unterschiedlich ist, muss die Abriebfestigkeit in jedem Fall durch Probeaufstriche geprüft werden. Ist der Aufstrich nicht abriebfest, muss mehr Bindemittel zugegeben werden. Klebt der Aufstrich nach, ist zuviel Aquarellmalmittel in der Farbe enthalten. Enthält der Farbaufstrich kleine Körnchen, die beim Reiben mit dem Finger aufbrechen und ausschmieren, muss die Farbe sorgfältiger angerieben werden. Schritt 3: ... oder mit dem Glasläufer zu einer homogenen, klumpenfreien Paste an. Wenn sich das Pigment schlecht benetzen lässt, hilft es, etwas Ethylalkohol (#70805) oder Ochsengalle (#78087) hinzuzufügen. Die Aquarellfarbe wird vor der Verarbeitung nach Bedarf mit Wasser verdünnt. Da der Bindemittelbedarf der Pigmente sehr unterschiedlich ist, muss die Abriebfestigkeit in jedem Fall durch Probeaufstriche geprüft werden. Ist der Aufstrich nicht abriebfest, muss mehr Bindemittel zugegeben werden. Klebt der Aufstrich nach, ist zuviel Aquarellmalmittel in der Farbe enthalten. Enthält der Farbaufstrich kleine Körnchen, die beim Reiben mit dem Finger aufbrechen und ausschmieren, muss die Farbe sorgfältiger angerieben werden.
Die fertige Farbe kann man nun in Aquarell-Näpfchen füllen. Die Farbe sollte möglichst in mehreren dünnen Schichten eingefüllt werden. Die einzelnen Schichten sollte man trocknen lassen, bevor man die nächste Schicht dazugibt. Bitte beachten: Die Farbe trocknet nicht schneller, wenn sie auf einmal eingefüllt wird - dicke Schichten trocknen langsamer! Schritt 4: Die fertige Farbe kann man nun in Aquarell-Näpfchen füllen. Die Farbe sollte möglichst in mehreren dünnen Schichten eingefüllt werden. Die einzelnen Schichten sollte man trocknen lassen, bevor man die nächste Schicht dazugibt. Bitte beachten: Die Farbe trocknet nicht schneller, wenn sie auf einmal eingefüllt wird - dicke Schichten trocknen langsamer!

Zutaten

einige Tropfen Kremer Aquarellmalmittel (#79260)
1-3 TL Pigment
Wasser (#65000)
Reibschale oder Glasläufer und Anreibeplatte
Spritzen 10 ml (#964090)

Weitere Informationen

Hinweis

Die meisten Pigmente kann man sehr gut mit dem Aquarellmalmittel verarbeiten. Die Pigmente sollten möglichst fein sein, bei grobkörnigen Sanden oder Erden stellt die Abriebfestigkeit ein Problem dar. Reaktive Pigmente wie Kupferpigmente, Mangan- oder Kobaltphosphate sind nicht zu empfehlen. Folgende Pigmente sind am einfachsten zu verarbeiten: Cadmium-, Kobalt- und Ultramarinpigmente, Eisenoxide und Erdfarben. Synthetisch-organische Pigmente trocknen langsam, benötigen viel Bindemittel und müssen besonders sorgfältig angerieben werden. Perlglanzpigmente sollte man dagegen so wenig wie möglich reiben; durch die Plättchenform dieser Pigmente wird die Trocknung der Farbe stark verzögert.

Für die oben beschriebenen Verarbeitungshinweise übernehmen wir keine Gewähr. Wir empfehlen in jedem Fall die Herstellung und Bewertung von Musterflächen.

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