Rezept: Einfärben von Epoxidharz

Epoxidharze sind Kunstharz, die mit einem Härter umgesetzt werden können. Wie bei allen Reaktionsharzen muss beim Anmischen das Harz-Härter-Verhältnis extrem genau eingehalten werden - andernfalls verbleiben Teile von Harz oder Härter ohne Reaktionspartner. Diese bleiben zurück und die Vernetzung bleibt unvollständig, was zu einem weichen Produkt und zu klebrigen Oberflächen führen kann.

Verarbeitung

Pigmente lösen sich in Harz grundsätzlich nicht auf, können aber in das Harz eingearbeitet werden. Wie gut sich das Pigment im Harz dispergieren lässt, hängt vom Harz und auch vom Pigment ab. Ist das Harz dünnflüssig, lassen sich Pigmente leichter einmischen als bei zähflüssigen Harzen. Bei schnell aushärtenden Systemen ist es besser, das Pigment nur mit dem Harz zu mischen und dann erst die Härterkomponente zuzugeben. Dabei ist das Mischungsverhältnis des jeweiligen Produktes genau einzuhalten. Schritt 1: Pigmente lösen sich in Harz grundsätzlich nicht auf, können aber in das Harz eingearbeitet werden. Wie gut sich das Pigment im Harz dispergieren lässt, hängt vom Harz und auch vom Pigment ab. Ist das Harz dünnflüssig, lassen sich Pigmente leichter einmischen als bei zähflüssigen Harzen. Bei schnell aushärtenden Systemen ist es besser, das Pigment nur mit dem Harz zu mischen und dann erst die Härterkomponente zuzugeben. Dabei ist das Mischungsverhältnis des jeweiligen Produktes genau einzuhalten.
Grobkörnige Pigmente, Metallpulver, Glasmehle und Sande lassen sich in das Harz in der Regel leicht einrühren oder damit anspachteln. Auch Perlglanzpigmente, Glimmer und ähnliche Materialien können leicht eingerührt werden. Sehr feine Pigmente können beim Einrühren in das Harz verklumpen und müssen daher sorgfältig angerieben werden (Reibschale mit Pistille oder Glasläufer und Platte), bis die Pigmente klumpenfrei dispergiert sind. Dies gilt für alle feineren Pigmente wie Kobaltpigmente, Eisenoxide und insbesondere synthetisch-organische Pigmente. Sollten Pigmentagglomerate im Harz verbleiben, können diese die Aushärtung stören! Die Zugabemenge ist abhängig vom Harz und vom Pigment und muss in jedem Fall durch Versuche ermittelt werden. Bitte beachten Sie, dass gefüllte Harze bereits Zuschlagstoffe enthalten und daher nur wenig Pigment binden können. Ein zu hoher Pigmentanteil kann die Klebekraft oder Stabilität eines Harzes beeinträchtigen! Schritt 2: Grobkörnige Pigmente, Metallpulver, Glasmehle und Sande lassen sich in das Harz in der Regel leicht einrühren oder damit anspachteln. Auch Perlglanzpigmente, Glimmer und ähnliche Materialien können leicht eingerührt werden. Sehr feine Pigmente können beim Einrühren in das Harz verklumpen und müssen daher sorgfältig angerieben werden (Reibschale mit Pistille oder Glasläufer und Platte), bis die Pigmente klumpenfrei dispergiert sind. Dies gilt für alle feineren Pigmente wie Kobaltpigmente, Eisenoxide und insbesondere synthetisch-organische Pigmente. Sollten Pigmentagglomerate im Harz verbleiben, können diese die Aushärtung stören! Die Zugabemenge ist abhängig vom Harz und vom Pigment und muss in jedem Fall durch Versuche ermittelt werden. Bitte beachten Sie, dass gefüllte Harze bereits Zuschlagstoffe enthalten und daher nur wenig Pigment binden können. Ein zu hoher Pigmentanteil kann die Klebekraft oder Stabilität eines Harzes beeinträchtigen!
Farbstoffe können im Harz aufgelöst werden. Sie färben das Harz transparenter, sind aber weniger lichtbeständig. Zum Einfärben von Epoxidharzen eignen sich alle Solvent Dyes. In der Regel lassen sich diese Farbstoffe leicht in das Harz einrühren. Wird der Farbstoff zu hoch dosiert, löst er sich nicht auf und es verbleiben kleine Klumpen in der Masse. Schritt 3: Farbstoffe können im Harz aufgelöst werden. Sie färben das Harz transparenter, sind aber weniger lichtbeständig. Zum Einfärben von Epoxidharzen eignen sich alle Solvent Dyes. In der Regel lassen sich diese Farbstoffe leicht in das Harz einrühren. Wird der Farbstoff zu hoch dosiert, löst er sich nicht auf und es verbleiben kleine Klumpen in der Masse.

Zutaten

ARALDIT® 2020-1 Set (#97920)
Epoxidharz, UV-stabil (#97850)
Alternativ:
HXTAL NYL-1, Harz (#972501)
0-5 % Pigment
0-1 % Farbstoff

Weitere Informationen

Hinweis

Epoxidharze sind relativ aggressive Bindemittel, daher eignen sich zum Einfärben dieser Harze nur besonders beständige Pigmente. Gelblich gefärbte Harze oder gefüllte Harze mit starker Eigenfarbe können den Farbton beeinflussen und sind ggf. schwieriger einzufärben. Zur Erzielung eines bestimmten Farbtons sind immer Vorversuche notwendig, da sich der Farbton des Pigments abhängig vom Epoxidharz verändern kann. In einigen Fällen kann es erforderlich sein, die eingefärbte Masse nach der Aushärtung noch zu schleifen und zu polieren. Bitte beachten Sie, dass Epoxidharzstaub für die Lunge giftig ist. Falls die Oberfläche geschliffen werden soll, sind entsprechende Arbeitsschutzmaßnamen erforderlich.

Für die oben beschriebenen Verarbeitungshinweise übernehmen wir keine Gewähr. Wir empfehlen in jedem Fall die Herstellung und Bewertung von Musterflächen.

Produktliste