Rezept: Holzanstrich mit Tungöl-Lack (Außen und Innen)

Tungöl-Lack ist eine Verkochung von Leinöl mit Tungöl. Der glänzende, leicht gelbliche Lack besitzt auch bei extremen Witterungseinflüssen eine hervorragende Haltbarkeit, ist sehr stoß- und abriebfest und besitzt eine gute Begehbarkeit, z. B. auf Holzböden. Ein Vorteil des Lackes ist die sehr schnelle Trocknung: Nach 8 Stunden ist der Lack hart, nach einem Tag überstreichbar.

Verarbeitung

Der Tungöl-Lack benötigt als Haftgrund immer eine Grundierung mit Halböl. Hierfür 1 Teil Leinölfirnis mit 1 Teil Kremer Solvent T mischen, satt und gleichmäßig auf die vorbereiteten Holzflächen auftragen. Nach circa 15 Minuten den Überschuss mit einem fusselfreien Lappen aufnehmen. Nach der Trocknung leicht anschleifen. Verbrauch circa 100 ml/m².

Für alle weiteren Anstriche wird der Tungöl-Lack direkt aus der Dose dünn aufgetragen. Der Lack sollte nach jedem Zwischenanstrich angeschliffen werden, damit der nachfolgende Auftrag nicht abperlt. Verbrauch circa 70–90 ml/m². Zum Holzschutz im Außenbereich werden insgesamt 4 Aufträge empfohlen, bei Innenanwendungen reichen in der Regel 2 Schichten aus. Schritt 1: Der Tungöl-Lack benötigt als Haftgrund immer eine Grundierung mit Halböl. Hierfür 1 Teil Leinölfirnis mit 1 Teil Kremer Solvent T mischen, satt und gleichmäßig auf die vorbereiteten Holzflächen auftragen. Nach circa 15 Minuten den Überschuss mit einem fusselfreien Lappen aufnehmen. Nach der Trocknung leicht anschleifen. Verbrauch circa 100 ml/m². Für alle weiteren Anstriche wird der Tungöl-Lack direkt aus der Dose dünn aufgetragen. Der Lack sollte nach jedem Zwischenanstrich angeschliffen werden, damit der nachfolgende Auftrag nicht abperlt. Verbrauch circa 70–90 ml/m². Zum Holzschutz im Außenbereich werden insgesamt 4 Aufträge empfohlen, bei Innenanwendungen reichen in der Regel 2 Schichten aus.
Für eine Lasur kann der Tungöl-Lack mit bis zu 60 Gramm Pigment oder 50 Milliliter Ölfarbpaste pro Liter eingefärbt werden. Schritt 2: Für eine Lasur kann der Tungöl-Lack mit bis zu 60 Gramm Pigment oder 50 Milliliter Ölfarbpaste pro Liter eingefärbt werden.
Folgende Wartezeiten sollten bei der Verarbeitung von Ölfarbe beachtet werden:
Nach der Grundierung 1 Tag Wartezeit. Nach jedem Zwischenanstrich 2 Tage Wartezeit. Schritt 3: Folgende Wartezeiten sollten bei der Verarbeitung von Ölfarbe beachtet werden: Nach der Grundierung 1 Tag Wartezeit. Nach jedem Zwischenanstrich 2 Tage Wartezeit.

Zutaten

5 l Kremer Leinöl Firnis (#73100)
5 l Kremer Solvent T (#70460)
18-36 l Tungöl Lack (#79055)
Öltaugliches Pigment
Ölfarbpaste

Hinweis

Der Tungöl-Lack ist sikkativiert. Der Lack beginnt zu trocknen, sobald das Gebinde geöffnet ist, daher sollten angebrochene Gebinde möglichst bald aufgebraucht werden. Sofern sich an der Oberfläche des Lackes eine Haut bildet, muss diese vor Gebrauch entfernt werden. Ist der Lack eingedickt, muss er ggf. verdünnt werden, z. B. mit Balsamterpentinöl (#70010). Alle Verbrauchsangaben sind Circa-Angaben. Der Verbrauch kann abhängig von der verwendeten Ölfarbe, der Rauigkeit und Saugfähigkeit des Untergrundes und der Schichtstärke abweichen! Die Ölfarbe soll auf trockenem Holz gestrichen werden, Tau ist zu vermeiden. Besonders gut wird Ölfarbe auf sonnenbeschienenen, warmen Holz. Alle trocknenden Öle trocknen durch Aufnahme von Luftsauerstoff. Wenn man Ölfarbe mit einem Lappen aufnimmt, wird die Oberfläche stark vergrößert. Dadurch wird die Trocknung beschleunigt, was zu einer Erwärmung führt. Dies kann im schlimmsten Fall zur Selbstentzündung führen!

Für die oben beschriebenen Verarbeitungshinweise übernehmen wir keine Gewähr. Wir empfehlen in jedem Fall die Herstellung und Bewertung von Musterflächen.

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