Rezept: Kalken

Lange Zeit galt Kalk als historischer Werkstoff ohne Bedeutung für die Gegenwart. Seit einiger Zeit greifen viele Baubiologen und interessierte Bauherren/Baufrauen auf traditionelle Baumaterialien zurück. Kalkputztechniken und Kalkfarbenanstriche erfreuen sich aufgrund ihrer bauphysikalischen Vorzüge großer Beliebtheit. Geeignete Untergründe für Kalkanstriche sind Kalkputz, Kalkzementputz, Zementputz, Ziegelmauerwerk, Lehmputz und Naturstein. Auf Gips, Dispersionsfarben und ähnlichen Untergründen sind Kalkfarben nicht geeignet!

Verarbeitung

Bei Außenanstrichen ist Wind und direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Der Kalk soll möglichst langsam bei feuchter und windstiller Witterung abbinden, um dem Kalkhydrat Zeit zur Reaktion mit dem Kohlendioxid der Luft zu geben. Holzoberflächen, mit Ölfarben gestrichene Flächen oder Aluminiumoberflächen müssen vor der Kalkfarbe geschützt werden. Vor dem Streichen wird der Putz vorgenässt. Es kann auch auf neuen, frischen Kalkputz gestrichen werden, sofern dieser soweit abgebunden hat, dass er sich nicht mehr aufreiben lässt. Der Sumpfkalk wird mit 3 Teilen Wasser verdünnt und mit dem Quast oder einer breiten Bürste dünn aufgetragen. Schritt 1: Bei Außenanstrichen ist Wind und direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden. Der Kalk soll möglichst langsam bei feuchter und windstiller Witterung abbinden, um dem Kalkhydrat Zeit zur Reaktion mit dem Kohlendioxid der Luft zu geben. Holzoberflächen, mit Ölfarben gestrichene Flächen oder Aluminiumoberflächen müssen vor der Kalkfarbe geschützt werden. Vor dem Streichen wird der Putz vorgenässt. Es kann auch auf neuen, frischen Kalkputz gestrichen werden, sofern dieser soweit abgebunden hat, dass er sich nicht mehr aufreiben lässt. Der Sumpfkalk wird mit 3 Teilen Wasser verdünnt und mit dem Quast oder einer breiten Bürste dünn aufgetragen.
Der Anstrich wird erst decken, wenn er durchgetrocknet ist. Üblich sind mindestens drei, besser fünf Anstriche. Der Verbrauch hängt von der Rauigkeit der Wandoberfläche ab und liegt zwischen 100-150 ml/m² pro Anstrich. Schritt 2: Der Anstrich wird erst decken, wenn er durchgetrocknet ist. Üblich sind mindestens drei, besser fünf Anstriche. Der Verbrauch hängt von der Rauigkeit der Wandoberfläche ab und liegt zwischen 100-150 ml/m² pro Anstrich.

Zutaten

1 l Sumpfkalk (#31800)
3 l Wasser
Pigment

Hinweis

Eine Wand muss immer komplett gekalkt werden, da sonst Ansätze sichtbar sind. Ausbesserungen an gekalkten Flächen sind nachher stets sichtbar. Kalk wird nie ganz abriebfest. Man kann die Abriebfestigkeit verbessern, indem man dem Sumpfkalk 2-5 Vol% Kasein-Bindemittel (#63210) zusetzt, allerdings muss der Kalk dann sofort verarbeitet werden. Kalkanstriche können mit bis zu 5 Vol% kalkechten Pigmenten eingefärbt werden. Die Pigmente sollten mindestens 1 Tag vor der Verarbeitung in Wasser eingesumpft werden. Die Farbe kann erst nach der Trocknung des Kalkes beurteilt werden; ein Probeanstrich ist daher empfehlenswert. ACHTUNG: Kalk ist stark alkalisch, unbedingt Schutzbrille beim Streichen tragen!

Für die oben beschriebenen Verarbeitungshinweise übernehmen wir keine Gewähr. Wir empfehlen in jedem Fall die Herstellung und Bewertung von Musterflächen.

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