Rezept: Magere Eitempera mit Leinöl

Das Wort Tempera kommt wohl vom lateinischen „temperare“ und bedeutet mässigen oder mischen. Hier ist wohl gemeint, dass Stoffe gemischt werden, welche sich nicht ohne weiteres vermengen lassen. Die Mischung von eigentlich unmischbarem mit Hilfe eines Mischhilfsmittels oder Emulgators ermöglicht die Verwendung von Harzen und Ölen in wasserverdünnbarer Farbe. Man kommt ohne stark riechende Lösemittel aus und die aufgetragene Farbe trocknet trotzdem wasserfest auf. Die Temperafarbe erlaubt sehr differenzierte Zeichnung, da die Farbe eher nicht läuft.

Verarbeitung

Das Ei aufschlagen und in ein Glas geben. Das Ei gut durchschütteln. Schritt 1: Das Ei aufschlagen und in ein Glas geben. Das Ei gut durchschütteln.
Dann die gleichen Raumteile Leinöl entweder in einem Messbecher oder in den leeren Eierschalen abmessen, hinzufügen und durch Schütteln vermengen. Das Wasser immer als letzte Komponente zugeben! Schritt 2: Dann die gleichen Raumteile Leinöl entweder in einem Messbecher oder in den leeren Eierschalen abmessen, hinzufügen und durch Schütteln vermengen. Das Wasser immer als letzte Komponente zugeben!
In diese Eitempera (Bindemittel) das Pigment Ihrer Wahl in einer Reibschale einrühren oder auf einer Platte anreiben, bis eine Flüssigkeit mit der Viskosität von Joghurt entsteht. Schritt 3: In diese Eitempera (Bindemittel) das Pigment Ihrer Wahl in einer Reibschale einrühren oder auf einer Platte anreiben, bis eine Flüssigkeit mit der Viskosität von Joghurt entsteht.
Jetzt ist die Farbe fertig und kann verarbeitet werden; nach Bedarf mit Wasser verdünnen. Schritt 4: Jetzt ist die Farbe fertig und kann verarbeitet werden; nach Bedarf mit Wasser verdünnen.

Zutaten

1 Teil(e) Frisches Ei
1 Teil(e) Leinöl
1-3 Teil(e) Wasser (#65000)
Pigment
Glas
Reibschale oder Glasläufer und Anreibeplatte

Hinweis

Eitempera immer mit destilliertem oder demineralisiertem Wasser ansetzen. Kalkhaltiges Leitungswasser kann ein Ausflocken der Mischung verursachen. Das Abkochen des Wassers erhöht die Haltbarkeit. Zur Konservierung kann man einen Tropfen Nelkenöl (#73700) zugeben. Anstelle von Leinöl kann man auch Walnußöl verwenden. REZEPT AUS Doerner, Max: Malmaterial und seine Verwendung im Bilde. 20. Aufl., Stuttgart 2003, S. 198.

Für die oben beschriebenen Verarbeitungshinweise übernehmen wir keine Gewähr. Wir empfehlen in jedem Fall die Herstellung und Bewertung von Musterflächen.

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