Rezept: Ölfarbe

Pigmente sind kleine Partikel, die oft aneinander kleben. Wird das Pigment einfach nur mit Leinöl verrührt, verbleiben Klumpen in der Farbe, die bei Bewitterung aufgehen und zum Abkreiden der Farbe führen können. Für die Stabilität der Ölfarbe ist es entscheidend, dass jedes einzelne Pigmentteilchen vollständig von Öl umschlossen ist. Darum sollten die Pigmente sorgfältig und zusammen mit dem Öl angerieben werden, sodass eine homogene, klumpenfreie Paste entsteht.

Verarbeitung

Die Pigmente langsam mit dem Öl anteigen, bis eine spachtelfähige Paste entsteht. Schritt 1: Die Pigmente langsam mit dem Öl anteigen, bis eine spachtelfähige Paste entsteht.
Zum Anreiben werden ein Palettmesser, Malerfarbspachtel, Glasläufer und Marmorplatte verwendet. Schritt 2: Zum Anreiben werden ein Palettmesser, Malerfarbspachtel, Glasläufer und Marmorplatte verwendet.
Nun wird eine kleine Portion der Farbpaste in einer dünnen Lage auf die Marmorplatte aufgespachtelt und mit dem Glasläufer solange gerieben, bis alle Pigmentteilchen vollständig mit dem Öl benetzt und gleichmäßig vermischt sind. Schritt 3: Nun wird eine kleine Portion der Farbpaste in einer dünnen Lage auf die Marmorplatte aufgespachtelt und mit dem Glasläufer solange gerieben, bis alle Pigmentteilchen vollständig mit dem Öl benetzt und gleichmäßig vermischt sind.
Die Ölfarbe sollte eine klumpenfreie, homogene Konsistenz erhalten, sodass sie beim Zusammenspachteln stehenbleibt und nicht zerfließt. Schritt 4: Die Ölfarbe sollte eine klumpenfreie, homogene Konsistenz erhalten, sodass sie beim Zusammenspachteln stehenbleibt und nicht zerfließt.
Es kann sein, dass die Farbe beim Anreiben fester wird oder sich verflüssigt. In dem Fall muss die Rezeptur angepasst werden, also entweder mehr Öl oder mehr Pigment zugegeben werden. Optimal ist das Verhältnis von Pigment zu Öl, wenn eine kleine Menge Öl die Farbe verflüssigt und etwas mehr Pigment die Farbe bröckelig werden lässt. Schritt 5: Es kann sein, dass die Farbe beim Anreiben fester wird oder sich verflüssigt. In dem Fall muss die Rezeptur angepasst werden, also entweder mehr Öl oder mehr Pigment zugegeben werden. Optimal ist das Verhältnis von Pigment zu Öl, wenn eine kleine Menge Öl die Farbe verflüssigt und etwas mehr Pigment die Farbe bröckelig werden lässt.
Die fertige Ölfarbe in einem Behälter aufbewahren. Das Austrocknen der Ölfarbe verhindert man durch eine dünne Schicht Öl oder eine Plastikfolie, oder man füllt die Ölfarbe in eine Tube (siehe Rezept: Ölfarbe in Tube abfüllen). Die meisten Pigmente können mit Öl angerieben werden. Ungeeignet sind Pigmente, die in Öl nicht stabil sind, z. B. Kupferpigmente. Bitte beachten Sie hierzu unsere Pigment-Eignungsliste. Manche Pigmente, z. B. die Perlglanzpigmente oder Azurit MP und Malachit MP, dürfen nicht zu stark angerieben werden, da sonst die Beschichtung auf diesen Pigmenten beschädigt wird. Bei hellen Farben, z. B. Zirkon-Cölinblau sollte man eher Walnussöl verwenden, wie im Grunde genommen bei allen Blautönen, da schon durch leichte Gilbung des Leinöles der zarte Blauton verfremdet wird. Schritt 6: Die fertige Ölfarbe in einem Behälter aufbewahren. Das Austrocknen der Ölfarbe verhindert man durch eine dünne Schicht Öl oder eine Plastikfolie, oder man füllt die Ölfarbe in eine Tube (siehe Rezept: Ölfarbe in Tube abfüllen). Die meisten Pigmente können mit Öl angerieben werden. Ungeeignet sind Pigmente, die in Öl nicht stabil sind, z. B. Kupferpigmente. Bitte beachten Sie hierzu unsere Pigment-Eignungsliste. Manche Pigmente, z. B. die Perlglanzpigmente oder Azurit MP und Malachit MP, dürfen nicht zu stark angerieben werden, da sonst die Beschichtung auf diesen Pigmenten beschädigt wird. Bei hellen Farben, z. B. Zirkon-Cölinblau sollte man eher Walnussöl verwenden, wie im Grunde genommen bei allen Blautönen, da schon durch leichte Gilbung des Leinöles der zarte Blauton verfremdet wird.

Zutaten

1 Teil(e) Leinöl natur, kaltgeschlagen (#73054)
Walnussöl, raffiniert (#73500)
Alternativ:
Leinöl, schwedisch (#73020)
1-3 Teil(e) Pigment
Glasplatte
Glasläufer

Weitere Informationen

Hinweis

Mit geeigneten Füllstoffen, z.B. Blanc Fix, kann man die Farbe strecken. Mit Claytone®APA kann man die Ölfarbe verdicken. Ein paar Tropfen Ethylalkohol (#70805) erhöhen den Effekt. Die Zugabe von 1 - 4 % Wachsmalmittel erleichtert das Anreiben von Ultramarinpigmenten. Nach Bedarf: Füllstoff, Wachsmalmittel (#79225) oder Claytone®APA (#58940).

Für die oben beschriebenen Verarbeitungshinweise übernehmen wir keine Gewähr. Wir empfehlen in jedem Fall die Herstellung und Bewertung von Musterflächen.

Produktliste

Autor: Kremer Pigmente