Rezept: Rotholztinte
Die Tinte hat einen transparenten, warmen Rotton der sich farblich kaum verändert.
Verarbeitung
Das Holz abfiltrieren, anschließend das Filtrat zum Kochen erhitzen, Gummi Arabicum und Kalialaun zugeben.
Hinweis
Der Farbton kann abhängig vom Rohmaterial oder der Zubereitung auch violettstichig ausfallen. Schon das verwendete Wasser hat großen Einfluss auf das Ergebnis.
Lehner empfiehlt, die Tinte bei abweichender Farbigkeit nochmals aufzukochen und Weinstein (#64170) zuzugeben, bis der gewünschte rote Farbton erreicht ist.
Zur Herstellung der Tinte werden eine Waage, eine Reibschale mit Pistill, ein (emaillierter) Kochtopf, Glasstäbe oder Holzstäbchen zum Umrühren, Gläser, Trichter und Papierfilter benötigt.
Verwendetes Wasser
In den Rezepten wird ausschließlich demineralisiertes Wasser (#65000) verwendet.
Farbergebnis
Da es sich bei den Rohstoffen der Tintenrezepte in vielen Fällen um Naturmaterialien handelt, kann das Farbergebnis variieren. Auch Abweichungen vom ursprünglichen Rezept können das Resultat verändern.
Filter
Die Rezepte werden mit Papierfilter durchgeführt.
Kochvorgang
Beim Kochen unbedingt einen geschlossenen Topf verwenden.
Verderblichkeit
Sollte sich auf den Tinten nach einer gewissen Zeit Schimmel bilden, empfehlen wir diesen nicht abzuschöpfen, sondern die Tinte zu entsorgen.
Reinigung
Die Töpfe lassen sich am besten mit Zitronensäure (#64150) reinigen. Diese langsam in heißes Wasser im Topf zugeben.