#64203
Blutlaugensalz rot

Kaliumhexacyanoferrat(III)

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Rubinrote bis orangerote Kristalle, die in Wasser gut löslich sind. Das Salz wird im Chemieunterricht zum Züchten von roten, monoklinen Kristallen verwendet. Die chemische Industrie benötigt Rotes Blutlaugensalz als schwaches Oxidationsmittel bei organischen Synthesen. Es dient zur Herstellung von Berlinerblau und wird bei der Küpenfärbung benötigt. In der analogen Fotografie wird es beim Entwickeln als Abschwächer eingesetzt. Ist ein Bild zu stark belichtet, kann das ausgeschiedene Silber mit dem Roten Blutlaugensalz wieder zurück oxidiert werden. Früher setzte man es bei der Cyanotypie zusammen mit Ammoniumeisencitrat oder mit Ammoniumeisenoxalat ein. Bei diesem fotografischen Blaudruckverfahren entsteht bei der Vermischung von Lösungen der beiden Stoffe eine lichtempfindliche Schicht. Beim Auftreffen von Licht bildet sich Berlinerblau. Die Entwicklung des Bildes erfolgt durch Spülen mit Wasser. Die löslichen Eisen(II)-Salze werden ausgewaschen, die unlöslichen Eisen(III)-Salze verbleiben im Papier und verleihen der Cyanotypie die charakteristische Färbung.

  • Chemische Formel: K3[Fe(CN)6]
  • Formen: fest
  • Löslichkeit in Wasser: 464 g/l (20°C)