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Tungöl
chinesisches Holzöl, trocknet sehr schlecht
Tungöl kaufen:
Verarbeitungs- und Warnhinweise
Sikkativierender Zusatz in Leinöl, Lagerung über 5°C. Fest gewordenes Tungöl wird durch Erwärmen flüssig. Selbstentzündung möglich - verunreinigte Putzlappen unter Aufsicht trocknen oder verbrennen.
Ab ca. +5°C wird Tungöl trüb und pastos. Mit vorsichtigem Aufwärmen wird es wieder klar und flüssig. Im Gegensatz zu anderen pflanzlichen Ölen ist Tungöl nicht zur Ernährung geeignet. Verwendung findet es vorwiegend zur Herstellung von Lack, teils auch zur Herstellung von Seife und Linoleum, als Schmieröl und als Bindemittel in der Malerei.
Rohes Holz verfärbt sich nach Tungöl-Behandlung gelblich-golden.
Tungöl polymerisiert und oxidiert ähnlich wie Leinöl, trocknet jedoch schneller und bildet eine harzartige, harte, matte Oberfläche. In der Malerei besteht bei alleiniger Verwendung des Tungöls eine hohe Versprödungs- bzw. Rissgefahr. Daher wird es meist in Mischung mit Leinölfirnis verwendet. Bis 20 % dem Leinölfirnis zugesetzt beschleunigt es die Trocknung und verringert die Quellung durch Wasser. Mit Leinöl gemischt wird eine besonders gute Haltbarkeit und Witterungsbeständigkeit erreicht. In geringen Mengen dem Schlussanstrich mit Leinölfarben ohne Lösemittel beigegeben erhöht es deren Glanz und Abriebfestigkeit.
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- Formen: flüssig
- Löslichkeit in Wasser: wenig mischbar
- Siedepunkt: > 300°C