#10010
Smalte, extra fein

nach Rezept von 1820, < 80 µ

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GHS08-2: Gesundheitsgefahr
GHS08-2
Gesundheitsgefahr

Signalwort: Gefahr

H334: Kann bei Einatmen Allergie, asthmaartige Symptome oder Atembeschwerden verursachen.
H373: Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition.
P101: Ist ärztlicher Rat erforderlich, Verpackung oder Kennzeichnungsetikett bereithalten.
P102: Darf nicht in die Hände von Kindern gelangen.
P260: Staub/ Rauch/ Gas/ Nebel/ Dampf/ Aerosol nicht einatmen.
P304+P340: Bei Einatmen: An die frische Luft bringen und in einer Position ruhigstellen, die das Atmen erleichtert.
P342+P311: Bei Symptomen der Atemwege: Giftinformationszentrum oder Arzt anrufen.
P501: Entsorgung des Inhalts/Behälters gemäß den örtlichen, regionalen, nationalen u. internat. Vorschriften.

Smalte ist das älteste bekannte Kobaltpigment. Der Begriff leitet sich von dem italienischen Wort „smaltare“ ab, das „schmelzen“ heißt. Das tiefblau gefärbte Kalium-Silikatglas wurde bereits im Zweistromland hergestellt und zu Pulver vermahlen als Pigment in der Glasherstellung verwendet. Je feiner es zermahlen wird, umso blasser fällt der Farbton aus. In Deutschland hingegen gilt Smalte als europäische Erfindung. Hierzulande dürften die sächsischen Blaufarbenwerke im 15. Jahrhundert mit der Herstellung begonnen haben. Eine besondere Rolle spielte Smalte in der deutschen Malerei der Renaissance und des Barock, insbesondere in Süddeutschland, weil sich das beständige, etwas körnige Blaupigment hervorragend für Raumfassungen in Fresko eignete, vor allem für die Darstellung von Luft. Mit der industriellen Fertigung vieler neuer Blaupigmente ging das Wissen um die Herstellung von Smalte zu Beginn des 20. Jahrhunderts beinahe verloren. Smalte war das erste Pigment, das Georg Kremer (wieder)hergestellt hat, nach einem Rezept von 1820. Diese Wiederentdeckung gab den Anstoß zur Gründung der Firma Kremer Pigmente im Jahr 1977, die seither Smalte und andere seltene, in Vergessenheit geratene historische Pigmente herstellt.

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  • Chemische Beschreibung: Kobalthaltiges Kaliumsilikatglas. Pigment Blue 32, C.I. 77365
  • Beständigeit Alkali: 5 (1 ist schlecht, 5 am Besten)
  • Beständigeit Kalk: 5 (1 ist schlecht, 5 am Besten)
  • Beständigeit Säure: 3 (1 ist schlecht, 5 am Besten)
  • Lichtechtheit Verdünnt: 8 (1 ist schlecht, 8 am Besten)
  • Lichtechtheit Mittel: 8 (1 ist schlecht, 8 am Besten)
  • Lichtechtheit Vollton: 8 (1 ist schlecht, 8 am Besten)
  • ColorIndex: PB 32.77365
  • Deckeigenschaft: lasierend / transparent
  • Eignung: Acryl, Kalk / Fresko, Keramik, Öl, Tempera, Wasserfarben / Gouache
  • Farben: Blau
  • Formen: fest
  • Löslichkeit in Wasser: unlöslich (20°C)

  • Für welche Anwendungsbereiche / Techniken ist Smalte, extra fein geeignet?

    Smalte, extra fein eignet sich für Tempera, Wasserfarben / Gouache, Keramik, Öl, Acryl, Kalk / Fresko
  • Welche Farbe hat Smalte, extra fein?

    Smalte, extra fein hat die Farbe Blau.
  • Welchen ColorIndex hat Smalte, extra fein?

    Smalte, extra fein hat den ColorIndex PB 32.77365.
  • Wie lichtecht ist Smalte, extra fein?

    Smalte, extra fein hat die Lichtechtheit verdünnt = 8, mittel = 8, im Vollton = 8 (1 ist schlecht, 8 am Besten).